Lamento


Wir präsentieren:

Lamento

Vergangenes wird die Zukunft formen; und Vergebung ist manchmal ein radikaler Akt.

Liebe und Gewalt, Furcht und Hoffnung, Wahrheit und Aussöhnung, ein Italien des 17. Jahrhunderts und ein Südafrika des 20. Jahrhunderts: Lamento, das neue Stück aus Umculos Opernlabor, vereint starke Gegensätze in einer kühnen Musiktheater-Produktion.

In seiner zeitgenössischen Adaption von Monteverdis szenischen Madrigalen erkundet der preisgekrönte südafrikanische Regisseur Kobie van Rensburg die bewegenden Zeugnisse der Truth and Reconciliation Commission (TRC) und deren Widerhall in Südafrika nach der Apartheid.

Zum ersten Mal seit ihrer Aufnahme vor 20 Jahren werden die Anhörungen der Kommission durch das Medium Oper adressiert. Fünf der vielversprechendsten jungen Sängerinnen und Sänger des Landes (SSTTB) und sechs Instrumentalisten (Cembalo/Orgel, Theorbe, Cello, Viola und zwei Violinen) begeben sich auf eine Achterbahn der Gefühle, auf der Suche nach Wahrheit und Versöhnung.

Indem Lamento die Musik in den Rahmen der Zeugnisse der TRC stellt und sie durch die Deklamation und Projektion von zeitgenössischen Texten in mehreren südafrikanischen Sprachen um eine weitere Reflexionsebene ergänzt, erschafft das Stück ein Palimpsest über Wahrheit und Vergebung, das mehr als 400 Jahre menschlichen Befindens spiegelt.

Die ineinander verschlungenen Lebensfäden der Charaktere weben das Bild eines modernen Südafrika, wo politische Reformen und sozio-ökonomische Gegebenheiten in einer Regenbogen-Nation auf alltägliche Gewalt, Korruption, Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, Fremdenfeindlichkeit und drückende Armut treffen.

26 & 27. Oktober 2016, Etiennne Rousseau Theatre Sasolburg
3.-6. November 2016, Market Theatre Johannesburg

Weitere Informationen finden Sie in unserer ausführlichen (englischsprachigen) Pressemitteilung!